Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Grasser/Huppendorf: Josefi-Bock (Nr. 73)

Die Fastenzeit schreitet ja unablässig voran und damit die Zeit der Fasten-Starkbiere. Heute, am 23., wird traditionell bei der Brauerei Paulaner der Salvator angestochen, dem Ministerpräsidenten wird ehrerbietigst die erste Maß angedient und danach werden die Politiker anständig derbleckt. Naja, … also anständig schon, weil es ja nicht zu unanständig werden darf – sonst wird schnell mal der Kopf des Kabarettisten gefordert. So erging es Django Asül und Michael Lerchenberg. Es sind ja auch geladene Gäste, da darf man nicht so hinhauen. Dafür haut der Salvator mit seinen 7,9% umso mehr hin: dunkel, schwer malzig, alkoholisch und gleich zu Kopf steigend. Wenn man ehrlich ist, eigentlich ein Winterbier. Zur aufblühenden Natur und dem momentanen Sonnenschein würde eher ein heller Bock passen.

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So einer, wie der Josefi-Bock vom Grasser aus Huppendorf. Den gibt es seit Josefi und auch ganz ohne typischen Anstich und Derblecken. Und er ist hell, fast pils-farben. Der Schaum steht kurz, der Bock selbst ist gar nicht so sämig, eher schlank. Der Geruch ist leicht malzig. Geschmacklich kann er seine Herkunft nicht verleugnen. Wer den Kathreinen-Bock aus dem Hause Grasser kennt, weiß, worauf er sich beim Josefi-Bock einlässt. Die Malzbreite und Sämigkeit, die helle Böcke meist ausmacht, wird von der Hopfenherbe in Schach gehalten. das ganze ist durchaus nicht unsüffig, aber eben eher hopfenbetont herb. Wer es weicher und sanfter mag, sollte zu anderen Böcken greifen …

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