Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Heller/Herzogenaurach: Hefe-Weißbier (Nr. 1738)

So, wieder mal ein Sonntag, wieder mal ein Weizen. Aber mit den Weizen ist es ja so eine Sache – meist fallen die Weizen irgendwie auf. Meist, weil sie irgendwie aus der Art schlagen. Schau sich mal einer das Sortiment der Brauerei Heller an: Alles Euro-Flaschen. Nur das Weizen bekommtman in einer NRW-Flasche. Nun gibt es zwar Brauereien, die unterschiedliche Flaschen befüllen, aber wenn das Weizen bei einer kleinen Brauerei anders aussieht, wird man misstrauisch. Viele Weizen werden ja zugekauft.

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Das sieht in diesem Fall auch so aus. Wie gesagt, das ist bei fränkischen Weizenbieren nichts Außergewöhnliches. Ratebeer nennt als Quelle des Weizens die Lichtenauer Hauff-Bräu, irgendwo habe ich auch Kesselring/Marktsteft gehört. Das gelb-trübe Bier riecht schon mal hefig. Aber das soll ein Weizen ja auch. Im Trunk ist es auffällig leicht für ein Weizen – immerhin hat es 5,3 %. Aber dafür hat man Bananenaroma, Aprikose und auch Nelkenwürze, alles was ein Weizen braucht. Alles ganz in Ordnung, nur eben … ja, wie soll ich mich ausdrücken? Es könnte ein wenig voller schmecken, mehr Volumen haben, mehr Frucht, mehr Nelke … Wie gesagt, alles nicht übel und gut trnkbar. Aber im Vergleich zu manch anderem Weißbier bleibt es ein wenig zurück. Aber gut, jedes Sortiment braucht eine “Schwachstelle” – und solange es ein zugekauftes Weizen ist, kann man damit leben.

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