Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Nothhaft/Marktredwitz: Zwickl (Nr. 1736)

Ich glaube, das erste Bier der Brauerei Nothhaft aus Marktredwitz, das ich für dieses Projekt vorgestellt hatte, war der Zoigl. Bei einem Zoigl handelt es sich ja oft um ein unfiltriertes Bier, ähnlich wie ein Kellerbier. Oder ein Zwickl. Bei vielen Datenbanken werden diese Biertypen synonym geführt.

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Bei der Brauerei Nothhaft in Marktredwitz gibt es beides: Einen Zoigl und ein Zwickl/Kellerbier – und sie unterscheiden sich deutlich. Das Zwickl, früher auch Strandgold genannt, ist hellgelb-trüb. Der Name Strandgold leitet sich übrigens von der Lage der Brauerei am Rawetzer Kösseinebaches ab. Und das “Gold”? das kennt man eher von Pilsnern – und auch wenn das Zwickl eher als Kellerbier bezeichnet wird, denkt man unweigerlich beim Schnuppern an ein Kellerpils, denn man hat schon ein schönes Hopfenaroma über dem hellen Kellerbiergeruch. Auch auf Zunge und Gaumen geht es grasig zu. Der Hopfen und die Rezenz ergeben ein spritziges Bier, bei dem man nicht viele Abstriche machen muss. Die leichte Säure von der Hefe passt ebenso zum Charakter des Bieres wie das leichte Hefearoma und eben der Hopfen, das Malz … ein schön spritziges Sommerbier mit 4,9 %. Doch, auch das passt!

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