Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Rittmayer/Hallerndorf: Kellerbier (Nr. 88)

 

Wow, was für ein Wetter! Temperaturen jenseits der 20 Grad. Da zieht es den Franken raus in die Natur, denn das Seidla schmeckt auf dem Keller gleich doppelt so lecker. Blöd nur, dass noch kein Keller offen hat. Also zumindest raus auf den Balkon oder in den Garten und da sein geliebtes Kellerbier genießen.
Seit Kurzem habe ich auf meiner Lieblings-Kellerbier-Liste ein neues Bierchen stehen, welches ich hier nicht unerwähnt lassen möchte:

Das Kellerbier von der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf. Ja, genau die mit dem legendären Weizenbier. Und das Keller ist auch nicht von schlechten Eltern. 5,0%, braun, klar, schäumend … das lässt sich gut an. Der Geruch ist dezent malzig und macht auch Lust auf mehr. Der Geschmack ist erstmal nur noch süffig: braunes Malz legt sich einem quer über die Zunge und dezente Hopfenbittere kitzelt hier und da ein wenig. Aber ein bitterer Nachhall wie beim recht pilsigen Landbier aus gleichem Hause will sich hier zum Glück nicht einstellen. Und so stört nur die viel zu frühe Leere des Krügleins die Bierseligkeit. Aber dem lässt sich ja leicht mit dem nächsten Seidla abhelfen.

Meinetwegen kann der Sommer so bleiben.

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