Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Bürgerliches Brauhaus/Wiesen: Räuber Weisse dunkel (Nr. 1696)

Ich hatte ja neulich ein Raubritter-Bier. Sowas klingt natürlich immer ganz spannend, lässt sich aber hirstorisch selten belegen. Dasselbe gilt für so manch anderes Bier mit wohlklingendem Namen. Selten steckt eine historisch nachvollziehbare Tatsache dahinter. Anders bei der Räuber Weissen aus dem Bürgerlichen Brauhaus in Wiesen im Spessart. Da hausten dereinst tatsächlich Räuber, also im Spessart. Ob in Wiesen selbst … wer weiß???

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Wenn so ein Spessart-Räuber Bier getrunken hätte, dann wäre eine dunkle  Räuber-Weisse ein adäquates Bier gewesen. Im Vergleich zu anderen dunklen Weizen sieht sie jetzt eher braun als schwarz aus. Aber dunkel ist dunkel, egal wie dunkel das Bier jetzt ist.

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Geschmacklich hat man den Eindruck, es ginge ein wenig kernger zur Sache. Das Bier wirkt würziger, erdiger als andere dunkle Weizen. Da überragen die würzigen, erdigen Aromen auch die Fruchtigkeit der reifen Banane. Von von den fruchtigen Noten bekommt man hier zwar auch etwas mit, aber nicht die Welt, wie ich finde. Da passt das Bier zum Etikett, auch wenn die dunkle Räuber-Weisse nicht unbedingt mein “Herz” gestohlen hat. Schlecht ist sie aber auch nicht …

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