Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Schlossbrauerei Reckendorf/Reckendorf: Lager Hell (Nr. 36)

Puh, nach so einer Woche bin ich wirklich bio-, sonder-, jubiläums- und spezialbiermüde! Jeden Tag ein anderes Bier-Highlight – da verliert man schnell mal den Überblick. Also kam es, wie es kommen musste: 

Ich habe den Valentinstag vergessen. 

Wobei: Seien wir ehrlich, biertechnisch bringt einem der Valentinstag nichts. Etiketten dürfen ja rot sein, aber Herzchen und so romantischer Kram haben darauf nichts verloren. Und wenn wir schon mal schonungslos offen sind: Ich habe auch gar keine Lust, schon wieder irgendein Spezialbier zu trinken.
Keine Lust auf Schöfferhofer Weizen, egal aus wessen Bauchnabel auch immer. Und erst recht nicht auf das Erotik-Bier aus dem Fichtelgebirge! Außerdem glaube ich nicht, dass man am Valentinstag damit punkten kann.



Also warum nicht wieder mal ein einfaches Helles vom fränkischen Land. So eines, wie das Lager Hell von der Schlossbrauerei Reckendorf. Das ist ein Helles, wie man es kennt und mag. Die Farbe passt, der Geruch ist malzig und nur leicht hopfenwürzig und beim Geschmack ist es ebenso. Die 4,8% Alkohol runden das Bild ab. Ein unaufdringliches Bier. Sicher nicht das Beste seiner Art, aber bei weitem auch nicht das Schlechteste. So ein mildes Helles schmeckt ja nicht nur Männern sondern auch Frauen. Könnte man also zusammen trinken. Und alle, die es romantischer mögen, können ja meinetwegen mit einem Stift Herzchen ins Rot des Etiketts malen. Sollte ihr „Schatzi“ aber nicht darauf stehen, dann geben Sie mir nicht die Schuld.

Ich mag den Valentinstag eh nicht!

Prost!

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