Ok., ich muss wieder häufiger ein Bier des Tages schreiben. Einmal pro Woche ist für mich – und auch für den Familienfrieden, was man nicht verachten darf – zwar eine gute Frequenz, aber bei mir sammeln sich gerade viel zu viele Rezensionen an, die ich sozusagen noch nicht „abgearbeitet“ habe.

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Da wären zum Beispiel noch einige Biere vom Hopfenhäusla. Das Hopfenhäusla ist ja die neue Brauerei in Münchberg, die man sich gleich mal merken sollte. Die Biere, die ich bisher probiert habe, waren alle ordentlich und süffig. Janes Reith macht seine Sache richtig gut.

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Für heute habe ich mir etwas „Craftiges“ vom Hopfenhäusla ausgesucht. Das HopHop-Ale ist braun-orange und mit 5,8 % nicht zu stark. Im Craft Beer Bereich neigt man ja gerne dazu, schnell mal da rauszukommen, wo sich andere Bockbiere schon strecken müssen. Die Nase erschnuppert ein feines Hopfenaroma. Das haut einen nicht gleich weg, riecht aber wirklich schön fruchtig. Im Geschmack zeigt es neben den zu erwartenden tropisch-fruchtigen Elementen (Mango zum Beispiel) auch etwas Erdiges wie Pinie vielleicht. bei solchen Bieren interessiert mich ja immer, welche Hopfen verbraut wurden.

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Leider steht das nicht auf dem Etikett und auf der Homepage habe ich es auch nicht gefunden. Dafür habe ich im Trunk noch eine feine Honignote gefunden. Also alles da, was das Pale Ale/IPA-Herz begehrt.