Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Held/Oberailsfeld: Hell (Nr. 6)

Weniger ist mehr!

 

HeldHell (3)Das könnte der Wahlspruch der Brauerei Held aus Oberailsfeld sein. Denn das Held Hell hat alles, was ein helles fränkisches Vollbier braucht, aber auch nicht mehr. Malzig mild-süß, aber nicht übermalzt, wie die meisten fränkischen Biere äußerst dezent gehopft, alles in allem unauffällig süffig. Aber Sie wissen ja, weniger ist …
Vom Held Hell geht am Ende des Abends auf alle Fälle immer noch eins mehr.
Dem Motto “Weniger ist mehr” folgt die Brauerei auch in der Gestaltung des Etiketts.

Kein Premiumschnickschnack – dafür eine klare Ansage: “Hell” steht auf dem Flaschenhals. Gleich zwei Mal, damit es auch keiner überliest. Den Flaschenkörper ziert nur noch der “Held-Held” und die Ortsangabe. Ach ja, “Privatbrauerei” steht noch drauf – zur Sicherheit.
Interessanter ist, was auf der Rückseite zu lesen ist: 4,9 vol. Passt zum Gesamteindruck. Weniger und so …, hatten wir schon erwähnt, oder? Das setzt sich auch bei den Zutaten fort: “Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen” Hefe? Nö, kommt ja wieder raus und geschmacklich taucht sie auch nicht auf. Im Reinheitsgebot wird sie auch nicht erwähnt, also lieber weniger …
Am Besten ist aber Kontaktadresse: Dass es in Oberaisfeld weder Straßennamen noch Hausnummern gibt, macht die Brauerei sympathisch. Und eine dreistellige Telefonnummer … seufz!

Weniger ist in dem Fall wirklich mehr!

 

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