Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Mager/Pottenstein: Pottensteiner Schlüggla (Nr. 53)

Franken … Helau! Sie fangen an, die tollen Tage. Heute am Weiberfasching drehen die ersten ja schon durch, belagern Straßen, Frauen schnippeln an unschuldigen Krawatten rum und Alkohol fließt in Strömen. Naja, die Fastnacht wird den Bierabsatz jetzt nicht wesentlich erhöhen, denn immer mehr Party-Volk hält sich an den neuen “hippen” 0,33-Flaschen fest. Also gibt es selbst von kleineren Brauereien jetzt 0,33er Flaschen. Die sollten allerdings auch in die bestehenden Abfüllanlagen passen, was zu komischen Flaschenformen führt.
Ob es in Pottenstein einen berauschenden Straßenfasching gibt, kann ich nicht sagen. Aber es gäbe schonmal ein entsprechendes Bier: Das Pottensteiner Schlüggla der Brauerei Mager aus Pottenstein. Die Flasche ist handlich nett, nur der lange Hals sieht ein wenig doof aus, aber was soll´s, das muss so sein. Über Farbe und Geruch kann ich nichts schreiben, weill so ein 0,33er Bier aus der Flasche getrunken werden will und soll.

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Auf der Homepage fehlt dieses “Spezialbier”, was es laut Etikett sein soll. Ein wenig Recherche bringt Aufklärung: Bei dem “Schlüggla” handelt es sich wohl um das Märzen, dass nur in anderer Flasche – und nicht selten zu anderem Preis – angeboten wird. Das ist vollkommen o.K. Es wird von anständiger Malzigkeit getragen. Hier und da blitzt der Hopfen durch, seine Herbe ist überall präsent, ohne zu auffällig zu sein. Die 0,33 Liter haben sich locker wegtrinken lassen. Allerdings wäre ich der Meinung, dass man sich beim Faschingsumzug genauso gut mit der 0,5er Flasche Märzen hinstellen könnte.
In diesem Sinne: Franken Helau!

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