Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Michael/Weißenstadt: Bio-Kellerbier (Nr. 133)

228724_204424112932186_390483_nIch geb’s ja zu, da könnte man langsam echt kein Beir mehr mögen! Bei dem ganzen Dreck, der trotz Reinheitsgebot im Bier drin sein kann und darf, vergeht einem doch fast die Lust daran. Aber vielleicht ist’s beim Bier ja wei beim Fleisch? Die einen wenden sich qualitativ hochwertigen Produkten zu und die anderen … haben’s nach drei Wochen eh schon wieder vergessen. Aber vielleicht geht der Trend ja wirklich hin zu den Bio-Bieren. Denn das Bio-Label kann sich die Brauerei entsprechend vom Kunden bezahlen lassen – will heißen: Da ist der Kunde bereit, mehr als die 5,99€ wir z. B. für eine Kiste Öttinger zu investieren. Dafür bekommt er aber auch mehr! Beim Kellerbier der Brauerei Michael aus Weißenstadt am See zum Beispiel satte 5,2%. Die Biere der Brauerei Michael sind die mit dem Luchs auf dem Etikett. Sieht schonmal sehr ansprechend aus und das nicht nur in der Flasche. Braun, trüb, schäumt auch ohne CO2 kurz auf und verhält sich ansonsten schön ruhig, wie das ein Keller soll. Der Geruch ist vor allem malzig und … lecker! Und beim Geschmack? STRIKE! So soll es sein! Habe ich mal über Bio-Biere geschimpft? Vergesst es, ich bin bekehrt. Die Zitronige Säure von der Hefe lässt es frisch schmecken, auch wenn sich kein einziges Kohlensäurebläschen blicken lässt. Das Malz kommt kernig daher, ohne zu bitter aufzustoßen. Der Hopfen taucht hier und da nur kurz auf und hat wohl nur minutenlang im Sud gebadet. Ehrlich gesagt: Genau so mag ich es. Schmeckt das nach Bio? Egal, es schmeckt nach Bier!

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