Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Adler Bräu/Stettfeld: Stettfelder Hell (Nr. 2003)

Heute gibt’s mal wieder ein Helles, aber keines dieser neuen Trend-Hellen. Keines mit Retro-Etikett (am besten mit blau irgendwo). Keines, das jetzt in Euroflaschen abgefüllt wird, weil es Trend ist. Weil selbst Brauereien, die für ihre Bügel- oder Drehverschlussflaschen bekannt sind, mittöerweile ein “Euro-Helles” anbieten …

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Nein, das alles ist das Stettfelder Hell der Stettfelder Adler Bräu nicht. Das Etikett leuchtet noch rot umrandet – die älteren unter euch können sich sicher noch daran erinnern, dass früher in der Farbensprache Pilsner grün waren und helle Lagerbiere (gerne auch helle Exportbiere) gerne rot. Wie eben beim Stettfelder Hell. Ich habe da mal eine kleine Galerie für euch zusammengesucht.

Hell ist bei dem Bier übrigens Programm. Farblich ein Helles, wie es im Buch steht. Mit 5,0 % ist es nicht zu stark und nicht zu schwach. Im ersten Moment meint man ein wenig Citrus im Antrunk zu schmecken. Ok., wirklich nur kurz im Antrunk …

img_1104Sonst gibt es sich wie ein ganz normales Helles: klassisch, leicht getreidig, feingehopft mit gut ausbalancierter Süße und einer schön ansteigenden milden Würze. Ordentlich! Und wie gesagt, weil es eben nicht auf der “Helle-Welle” surfen will, ist es nicht nur ordentlich, sondern auch ordentlich sympathisch.

 

 

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