Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Scchwanenbräu/Burgebrach: Urhell (Nr. 227)

Was kann man auf Bieretiketten nicht alles finden: Zeichnungen mit lustigen Zechgelagen, die einen darauf hinweisen wollen, wie viel Spaß man mit dem Inhalt der Flasche haben kann; altdeutsch wirkende Namenszüge in Frakturschrift, die das ehrwürdige Alter der Braustätte hervorheben sollen; Bildchen von Haus und Hof, damit der Bierfreund auch wieder hinfindet. Und manchmal auch das eine oder andere gemalte Idyll. Beim Schwanenbräu Urhell aus Burgerach ist die Landschaft wie dahingegeossen. In sanfte, grüne Hügel schmiegt sich das Brauereigebäude wie ein Einödhof und auf dem malersichen Teich davor schwimmt stolz das Wappentier der Brauerei. Bei so viel Frieden und Freude möchte man fast laut aufseufzen.

300157_239661676075096_3018945_n
Aber halt, nicht von so viel bierseliger Romantik einlullen lassen! Es zählen harte Fakten.
Die sehen beim Urhell so aus:
Alkohol: 5,4% !!!
Farbe: golden mit feinporigem Schaumkrönchen
Geruch: leicht hopfig auf hellem Malz
Geschmack: Im Antrunk spritzig und malzig. Dann schleicht sich der Hopfen dazu und lässt das ganze bierig-herb ausklingen. Ein ausgewogenes Helles mit vernehmbarer Hopfenwürze. Die für ein Helles phänomenalen 5,4% schmeckt man gar nicht – bei dem Alkoholgehalt kann so manches Festbier oder Export einpacken! Alles in allem ein nettes Helles, bei dem Malz (am Anfang) und Hopfen (am Ende) ganz und gar nicht verloren sind.

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.