Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Sonnenbräu/Ebermannstadt: Eber-Weisse (Nr. 177) ✝

Seit einiger Zeit findet sich in immer mehr Getränkemärkten in meiner Region die Keiler-Weisse aus Lohr am Main. Seitdem die Lohrer Brauerei von der Würzburger Hofbräu aufgekauft wurde und damit zur Kulmbacher-Gruppe gehört, ist das kein Wunder. Wo es Kulmbacher gibt, gibt es auch das Weißbier mit dem Schwein. Mit dem Wildschwein, um genau zu sein, denn es gibt auch noch ein anderes “Schweine-Weizen”: Die Eber-Weisse aus, na woher wohl?!, Ebermannstadt.

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Da gibt es die Sonnenbräu, die ein sympathisch dreinschauendes männiches Schwein das besagt Weizen süffeln lässt – zumindest auf dem Etikett. Der EBC-Wert, also die Farbe, dürfte so grob geschätzt um die 20 liegen: Also irgendwo zwischen hellem Bernstein und Kupfer. Was aber bemerkenswert ist, ist das “Hefebiotop”, das sich zuerst am Flaschenboden sammelt und dann Flöckchen für Flöckchen ins Glas rieselt. Urig!
Der geruch ist weizentypisch und frisch, was gefällt. Auf der Zunge passt es ebenfalls: Ein typisches Weizen der eher deftigen Art rollt über die Geschmacksknospen. Auch hier fällt vor allem die Hefe auf, aber das ist kein Wunder – die Hefeflöckchen machen sich halt nicht nur optisch bemerkbar. Sonst hat es alles und ihm fehlt nix. Da sagt der Franke: Bassd scho!
Naja, ein wenig mehr Verbreitung in den Getränkemärkten Frankens fehlt der “armen Sau” halt schon noch zum Glück.

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