Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Adler Bräu/Stettfeld: Stöpfelder Zwickel (Nr. 234)

Ich lobe doch schon wieder zu viel, oder? man könnte ja fast meinen, es gäbe nur gute Biere in Franken, was prinzipiell so ja auch stimmt, aber eben nur im Prinzip und nicht im Detail. Denn da gibt es natürlich auch Biere von Großbrauereien wie Kulmbacher usw. Dann gibt es berüchtigte Biere von Kleinstbrauereien, deren Herstellungsprozess gewissen Schwankungen unterliegt, die sich nicht immer positiv auf Geschmack und Haltbarkeit auswirken. Und dann gibt es Biere, mit denen wird der einzelne Bierfreund einfach nicht warm. Ich zum Beispiel habe mittlerweile bei Bieren ja eine sehr große Toleranzgrenze. Allerdings gibt es Biere, die sind einfach bestenfalls o.K. Das Stöpfelder Zwickel von der Brauerei Adler aus Stettfeld zum Beispiel.

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Farblich geht es ja, hellgelb, leicht trüb und mit den üblichen 5 mm fränkischer Schaumkrone. Der Geruch ist recht dezent und der Geschmack ist … im Prinzip schon o.K. so. Ein Helles mit leichtem Hefegeschmack, das durchaus was hätte werden können, wenn nicht, ja wenn nicht dieser deutliche Hopfeneinschlag wäre. Der macht für mich den Geschmack ein wenig kaputt. Weniger ist da ja mehr, wie ich finde. Das Bier wäre dann eingängiger und süffiger. So aber läuft es pilsig-bitter hinten nach. Irgend jemand wird es schon mögen, ich bin kein großer Fan davon.

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