Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Gundel/Barthelmesaurach: Urhell (Nr. 1294)

Puh, was für ein Stress. Ihr seht ja, wie spät das heutige Bier des Tages kommt – nur, weil ich schon wieder in Sachen Hausbrauen unterwegs war. Nachdem ich letztes Wochenende feststellen musste, dass meine Tiefkühltruhe, die zusammen mit einem Thermostat als Kühlzelle dienen sollte, den geist aufgegeben hatte, musste rasch Ersatz her. Was ein wenig Recherche bedeutet, man muss die alte loswerden, eine neue holen, dafür einen Transporter mieten … Und das alles bei der Brüthitze!

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Aber jetzt habe ich mir mein Feierabendbier verdient. Ein Helles würde ich vorschlagen. So ein süffiges unaufgeregtes Helles. So eines wie das Gundel Urhell aus Barthelmesaurach. Was soll ich groß schreiben: Es ist ein angenhemes Helles mit ebenfalls angenehmen 4,9 %, das im Bouquet (darf man bei einem einfachen Hellen überhaupt Bouquet schreiben?) tatsächlich eine feine Spur Hopfen zeigt. Nett! Und geschmacklich auch alles andere als schlecht. Ein feines Hopfenaroma, eine angenehme Süße, ein wenig Frucht – das wirkt alles rund und frisch. Die Herbe am Ende ist angenehm. Nicht übel! Vor allem, weil es nach hintenheraus immer knackiger und hopfiger wird. Also nicht so wie ein Pils, aber für ein Helles schon eindeutig.

Gundel Urhell

Jepp, kann man empfehlen, kann man genießen … und vor allem aber auch trinken!

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