Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Vasold & Schmitt/Neunkirchen a. Brand: Pilsner (Nr. 1295)

Und, seid ihr auch schon in WM-Stimmung. Es gibt ja ab heute (spätestens 22.00 Uhr, aber eigentlich schon den ganzen Tag) kein anderes Thema als Fußball, Fußball, Fußball …

WM

Und für mich stellt sich die Gretchenfrage: Wie hältst du es mit der WM? Oder anders ausgedrückt: Soll ich auch die WM thematisieren oder nicht? Von der einen Seite hörts du dazu: “Natürlich musst du! Schließlich interessiert die Leute die nächsten vier Wochen nichts anderes!” Von der anderen Seite: “Bloß nicht! Es geht schließlich um’s Bier. Ist doch schön, wenn es wenigstens einen Platz gibt, an dem sich nicht alles um diese bescheuerte WM dreht!” Schwierig. Ich denke mal, ich entscheide das nach Lust und Laune … So, wie ich mich nach Lust und Laune für dieses oder jenes Bier als Bier des Tages entscheide. Heute hatte ich mir – die WM vollkommen ignorierend – das Pilsner der Brauerei Vasold & Schmitt aus Neunkirchen am Brand ausgesucht. Warum? Einfach so.

Vasold Pilsner 2

Das Vasold & Schmitt-Pilsner riecht beim Öffnen der Flasche schon deutlich hopfig. Aha! Muss es ja auch, denn verglichen mit dem hellen Lager muss das Pils noch ein wenig mehr Hopfen bieten. Da “enttäuscht” es fast, dass sich auf Zunge und Gaumen dieser erste Eindruck nicht ganz bestätigt. Oder sagen wir es so: Der Hopfen kommt anders herüber. Das Bier wirkt getreidiger, malziger. Der Körper ist pilstypisch leicht, der Abgang ebenso typisch herb. Grasige, frische Hopfennoten sind nicht so dominant. Da wirkte das Helle blumiger. Dafür ist das Pilsner knackiger. Zwar kein Spitzen-Pils, aber solide, ordentlich und alles andere als schlecht!

Vasold Pilsner

Da muss man sich eben entscheiden, Pils oder Helles, WM oder nicht WM. man muss sich da ja nicht gleich von vornehereien festlegen, das geht auch nach Tagesform- ;-)

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