Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauerei Rittmayer/Hallerndof: Hefeweißbier (Nr. 19)

Jetzt ist es also wieder mal so weit: Das Statistische Bundesamt gab gestern die offiziellen Zahlen zum Bierausstoß in Deutschland für das Jahr 2010 bekannt. Und die online-Nachrichten überschlugen sich mit Negativ-Schlagzeilen:

“Die schrumpfende Biernation” (Focus online), “Den Deutschen schmeckt ihr Bier nicht mehr” (Welt online), “Mittelständische Brauer sprechen von desolatem Jahr” (FAZ.net),

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Tatsächlich sind die Zahlen alles andere als rosig. Der Bierabsatz lag 2010 so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Rezepte, um dem entgegen zu wirken, gibt es viele. Nur weiß niemand, ob sie wirken. Die Biermischgetränke, die in den letzten Jahren als die Rettung erschienen, reißen es heute auch nicht mehr heraus. Ihr Absatz ging um 2,7% zurück – und das bei einem Gesamtrückgang von 1,7%!

 

Als Ausweg aus der Krise empfiehlt der bayerische Brauerbund vor allem den kleineren Brauereien, sich auf regionale Spezialitäten und hochwertige Biere zu konzentrieren. Na, das wissen wir Franken doch schon seit Jahren.

Zu den Spezialitäten, die trotz der Krise auf dem Biermarkt Zuwachsraten verzeichnen können, gehört das Weizenbier. Die großen Brauereien Paulaner und Erdinger konnten in dem Segment um wenige Prozent zulegen. Grund genug, sich ein hochwertiges fränkisches Weizenbier einer in der Region verhafteten Brauerei anzuschauen:

Das Hefeweißbier der Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf.

Rittmayr_Weizen

Da steht sie, die Bügelverschlussflasche mit liebevoll gestaltetem Etikett. 5,0% verspricht sie. Das ist normaler Weizen-Durchschnitt. Überdurchschnittlich ist der Rest: Ein astreines helles Weizenbier: mild-hefig und fruchtig-säuerlich. So muss ein Weizenbier riechen, so muss es aussehen, so muss es schmecken.

Astrein, lecker, süffig!

Sollen die 10 größten Brauereien Deutschlands doch 70% des Marktes untereinander aufteilen und sich in einem Preiskrieg gegenseitig das Leben schwer machen. Wir trinken regional und mit dem Hallerndorfer Hefeweizen kann man da auf die Großen gut und gerne verzichten.

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