Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Brauhaus Schweinfurt/Schweinfurt: Ur-Hell (Nr. 1143)

Gestern gab’s ein schnelles Dunkles, dann mache ich doch heute einfach mal mit einem schnellen Hellen weiter, genauer gesagt mit dem Ur-Hell aus dem Brauhaus Schweinfurt.

 Brauhaus Schweinfurt Ur-Hell1

Farblich muss man so ein Helles ja eigentlich nicht weiter beschreiben. Es ist halt hell, hat ein weißes Schaumkrönchen und ist wie die meisten Hellen klar. Das Aroma geht in eine malzig-fruchtige Richtung. Auch nicht schlecht.

Brauhaus Schweinfurt Ur-Hell2

Viele Bierenthusiasten sagen ja auch, dass man geschmacklich an so einem Hellen nicht viel beschreiben müsste. Aber man sagt gemeinhin auch von Pilsnern, dass eines wie das andere schmecke. Jedenfalls merkt man, wenn einem ein Helles schmeckt. Und das vom Brauhaus Schweinfurt fand ich wirklich gut trinkbar. Ein wenig süß in der Basis, mild, feine Stroharomen, eine feine Hopfenblume. Der Abgang ist ein wenig kurz, aber sonst ist es nett. Wie gesagt, ein gut trinkbares Helles, dessen 4,8 % auch nicht zu schnell platt machen.

Brauhaus Schweinfurt Ur-Hell3

Geschmacklich ist das natürlich “keine Offenbarung”. Wie sollte es aber auch? Kann man bei Märzen, Dunklen usw. einem Bier durch die Malzmischung eine besondere, charakterliche Note geben und bei einem Pilsner mit verschiedenen Hopfen spielen, so ist es die Aufgabe des Braumeisters bei einem Hellen ein stimmiges, rundes und ausgewogenes Bier zu kreieren. Und die ist in dem Fall durchaus nicht schlecht gelöst worden.

 

Nachtrag: Mittlerweile geschlossen.

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