Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Hummel Bräu/Merkendorf: Kellerbier (Nr. 118)

Eigentlich wollte ich heute ja über ein sehr interessantes Thema schreiben: Neulich trank ich nämlich ein Kellerbier, dessen Inhaltsstoffe Malz, Hopfen, Wasser, Hefe und Röstmalzbier waren. Das ist – sozusagen – ein Farbstoff aus Bier für Bier. Und damit lässt sich ziemlich viel tricksen. Eigentlich …
Denn heute ist so ein schöner Tag, dass ich mich gar nicht darüber aufregen möchte. Heute ist so ein Tag, an dem man eigentlich nur eines möcte: raus auf den Keller. Und deshalb gibt es statt des Kellerbieres mit dem besonderen Inhaltsstoff heute ein Kellerbier mit … Geschmack!

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Die Brauerei Hummel in Merkendorf hat so ein Kellerbier. Mit 4,9% ist es angenehm alkoholisch. Das ist bei Kelerbieren ja wichtig, weil das erste gegen den Durst meist ganz schnell “verdunstet”. Wenn man dann beim zweiten ist, kann man es sich auch mal ansehen, vorausgesetzt, es wohnt nicht gerade im Steinkrug. Im Glas sieht es altgold-braun aus, schäumt kaum auf und das, was an Schaum da ist, ist auch gleich wieder weg. Wenn man sich die Mühe macht, an seinem Kellerbier zu riechen, riecht man nur eines: Bier! So soll es auch sein. Nichts sticht zu sehr vor. Und so ist es auch beim geschmack: so schmeckt ein Kellerbier! Malziger Antrunk, würzig und leicht säuerlich. Co2 ist kaum da … da mag sich mancher beschweren, es liege wie tot im Glas. Ich sage: Es läuft dafür schneller und dau sperrt es sich auch nicht so sehr, weil die Hopfenbittere sehr dezent ausfällt.

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