Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Neder Bräu/Forchheim: Festbier (Nr. 342)

Weiter mit unserem Weihnachts-, Festbier- und bock-Adventskalender hier auf Bier des Tages. Und da darf eine Stadt eigentlich nicht fehlen. Denn wer an einen richtig interessanten Adventskalender denkt, dem kommt irgendwann auch die Stadt Forchheim in den Sinn. So auch wieder vor einiger Zeit auf B2 gehört, als zwei Jugendliche darüber stritten, welcher Adventskalender der coolste wäre. Die Endscheidung fiel nur knapp für den selbstgemachten Kalender, den man selbst befüllt, aus. Auf Platz zwei kam gleich der “lebende Adventskalender” am Forchheimer Rathaus. Wer es noch nicht gesehen hat: Da werden jedes Jahr 24 Fenster des Fachwerkbaus geschlossen und mit Zahlen versehen. Jeden Abend öffnet ein Engelchen ein Fenster und dahinter verbirgt sich zwar keine Schokolade, aber ein schönes Motiv und ein Losgewinn.

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Das hat schon was.
Noch schöner ist wie gesagt nur der selbstgebastelte – und vielleicht mit leckerem Bier gefüllte – Kalender. Das kann dann durchaus auch aus Forchheim kommen, denn die vier dort beheimateten Brauereien sind allesamt gut. Mein persönliches Ranking: 1) Hebendanz, 2) Neder/Greif, 3) Eichhorn. Aber die Abstände zwischen den Plätzen sind verdammt knapp. Das Festbier der Brauerei Neder gefällt alleine schon wegen des Etiketts. Das leicht verschneite Rathaus Forchheims im weihnachtlichen Lichterglanz hat was. Das Festbier ist golden, satt, vielleicht sogar schon ein wenig altgolden. Auf alle Fälle sieht es festlich aus. Der Geruch ist recht malzig, was mir persönlich gefällt.
Der Geschmack: Lecker! Ein ausgewogenes Festbier, malzig im Antrunk, vollmundiges Volumen mit ausdifferenzierter Malznote, im Abschluss zeigt sich ein leichter Hopfenabgang. Das Malz kommt aber nicht einfach hell und süßlich daher. Wie fein man mit Malz die Würzigkeit eines Bieres steuern kann, kann man beim Neder Festbier mit seinen 5,2% sehen. Süffig, gut, festlich! So kann, darf, soll oder muss ein Weihnachtsbier schmecken.

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