Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Windsheimer Bräu/Gutenstetten: Lagerbier (Nr. 152)

Vom äußersten Osten Oberfrankens geht es heute mal wieder in eine ganz andere Richtung, nämlich in den Westen Mittelfrankens. Genauer gesagt nach Gutenstetten im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim. Da gibt es die Brauerei Windsheimer mit ihren drei Lilien im Wappen. Und von denen gibt es ein Lagerbier, über das sie recht freizügig Auskunft auf ihrer Homepage geben:

“Malz: Pilsner und Münchner Malz
Wasser: hartes, mineralienreiches Brauwasser aus unserem Brunnen
Hefe: untergärige Bierhefe
Stammwürze: 11,9 %
Alkohol: 4,7 %”

 

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Die Farbe des Bieres ist relativ braun. Pilsner Malz hat nur einen Farbwert von 2-3 EBC, lässt das Bier also sehr hell. Münchner Malz kann dagegen von 15-70 (!) EBC als Farbwert aufweisen. EBC ist die Einheit, mit der die Farbe von Bier, genauer der Würze, beschrieben wird. Je größer der EBC-Wert, desto dunkler das Bier.

Das dunklere Münchner Malz kann man auch geschmacklich ausmachen. es würzt das Bier ein wenig und lässt es “dunkler” schmecken, ohne gleich den Röstgeschmack von dunklen Röstmalzen dazuzumischen. Wenn beim Aischgründer Lager Herbe aufkommt, dann nur weil der Hopfen ab und an durchscheinen darf. Alles in allem bleibt es malzbetont und süffig. Und die urige Bügelverschlussflasche ist auch ein Augenschmaus, von den weiß-blauen Rauten mal abgesehen. Aber wenn überall ein fränkischer Rechen drauf wäre, wäre es ja auch nichts.

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