Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Biermanufaktur Engel/Crailsheim: Export (Nr. 1282)

Auch wenn ich in letzter Zeit immer wieder geschrieben habe, dass mir “mein Oberfranken” am liebsten ist, gibt es natürlich auch noch andere Regionen, die ich nicht minder mag. Am Interessantesten ist da für mich sicher das Hohenloher Land.

Eine Definition des Hohenloher Landes findet sich auf hohenlohetour.de. Bildquelle: www.hohenlohetour.de/index.php/hohenloher-land.html

Dass es im Hohenloher Land und Tauberfranken auch fränkische Brauereien gibt, hatte ich vor diesem Projekt nicht auf dem Schirm, wie man so schön sagt. Aber mittlerweile finde ich, dass es da ganz annehmbare Bierchen gibt, die ich nur aus einem Grund nicht häufiger trinke: Das Hohenloher Land ist für mich als Bamberger ganz schön weit weg.

Engel Export

Das ist aber auch der einzige Grund, warum ein Bier wie das Engel Export mit seinen 5,4 % nicht häufiger in meinem Kühlschrank wohnt. Gut, die Individualflaschen der Brauerei Engel haben einen Schraubverschluss. Das macht mich jetzt nicht ganz so an. Aber das ist der einzige Kritikpunkt. Das helle – Dortmunder – Export ist das, was das Etikett verspricht: süffig-vollmundig. Farblich wie gesagt hellgelb mit schöner, weißer Schaumkrone. Im Geschmack nett mit ein wenig Süße, Stroh und Hopfenaromen. Die Herbe ist angenehm. Das Hopfenaroma fein. das ist, wie gesagt, süffig. Allerdings muss man auch anmerken, dass die vielen hellen Engel-Biere sich durchaus ein wenig mehr voneinander unterscheiden könnten. Hätte das Export ein wenig mehr Hopfenaroma und mehr “Wumms”, wäre es natürlich noch schöner. Dann würde sich die Fahrt nach Crailsheim sicher häufiger lohnen.

 

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