Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Eppelein&Friends/Nürnberg: Sigena Mandarina (Nr. 1740)

Ok, mache ich mal weiter mit meiner Craftbier-Woche. Diesmal mit einem Franconian Mild Ale, dem Sigena Mandarina von Eppelein&Friends. Dieses Bier ist im Vergleich zu den vorher getesteten mal so richtig gehopft: Mandarina Bavaria, Huell Melon, Spalter Cascade und Tradition wurden hier verbraut.

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Mild ist es wirklich, denn 20 IBUs sind wirklich nicht die Welt. Da hat ein Pils deutlich mehr. Und wo wir grade bei “leicht” sind: 3,3 % Alkohol ist auch nicht die Welt – aber es wurden ja auch nur 8,8 % Stammwürze “eingesetzt”.

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Dafür riecht es angenehm sommerlich fruchtig. Und ja, es schmeckt auch angenehm fruchtig, da kommen Cascade und Mandarina schon heraus, aber … aber 20 Bittereinheiten sind für ein so fruchtiges Bier schon wenig. Das Aroma nach Orangen- und Mandarinenschalen in Ehren, aber dessen Herbe könnte nach hinten in ein wenig mehr Bittere münden.

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Ein nettes Sommerbier … trinkt sich lässig, aber irgendwie “hakt” es ein klein wenig. Was wohl vor allem an meiner Erwartung bzw. Trinkgewohnheit liegt. Wenn man immer wieder Ales in der Hand hat, die sich durch eine deutliche Bittere auszeichnen, dann fällt ein mildes Ale aus dem Raster. Wobei gerade die Bittere viele Biertrinker von solchen Ales abhält. Denen könnte das Sigena Mandarina gefallen. denn wie gesagt, es ist fruchtig, aromatisch und die obergärige Hefe passt auch noch dazu. Auch die Süße passt, das Ganze hat etwas von gärenden Früchten. Aber mir fehlt dann doch ein wneig mehr Herbe als Ausgleich. Allerdings könnten milde und vor allem leichte Biere mit mehr Aroma ein Craftbier-Sommer-Trend der Zukunft werden.

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