Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Rhönpiraten/Ostheim v.d. Rhön: Dunkles (Nr. 1727)

Wenn es draußen so schön heiß ist wie jetzt, trinken viele Leute ein Radler oder ein Alkoholfreies. Hauptsache etwas spritziges und Leichtes, denn bei der Hitze wären schwere und alkohollastigere Biere eher schwierig zu trinken. Aber was juckt es mich, was die anderen machen! Ich mache mir das Rhönpiraten Dunkle auf.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFarblich geht es ins Tiefbraune, schaut dank seiner Trübe fast schon ein wenig wie ein dunkles Weizen aus. Und der Schaum hat auch einen Braunstich. Interessant! Und nicht nur optisch …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Denn von der Farbe her würde ich brotige Aromen und Karamell erwarten, nussige Anklänge vielleicht auch. Und Süße. Aber mit der hält sich das Rhönpiraten Dunkel eher ein wenig zurück, Die hat es auch, genauso wie besagte Brotaromen und Karamell, aber denn baut sich ab der Hälfte des Trunkes ein immer stärkeres Röstmalzfeeling auf. Da wird das Bier nahezu röstmalzstaubtrocken hintennach. Das hätte ich so sehr nicht erwartet. Laut Homepage soll es auch satt gehopft sein. Und ja, ganz am Anfang des Trunks kann man das Hopfenaroma erschmecken, aber dann muss sich der Hopfen diesen massiven, gut bitternden Röstaromen geschlagen geben. Interessant! Nicht übel, vor allem, weil man sich schnell daran gewöhnt. Aber deutlich charaktervoll. Und was soll ich sagen, man kann sowas auch im Sommer trinken. ;-)

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.