Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Homburger Bräuscheuere/Homburg a. Main: Stöffle (Nr. 1456)

Ich mag es ja, wenn Biere – vor allem in Gasthausbrauereien – auf der Speise- und Getränkekarte ein wenig “erklärt” werden. ich finde, das gehört sich so. Schließlich will ich wissen, was ich trinke und wozu es vielleicht passen könnte.

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Allerdings ist es schon manchmal ein wenig witzig, was auf den Karten so steht. In der Homburger Bräuscheuere in Bad Homburg am Main zum Beispiel wird das Stöffle als helles Vollbier vorgestellt. So weit, so gut. Nur, was man bekommt sieht ganz anders aus. Das Stöffle war bernsteinfarben und vor allem verdammt trüb! Auf der Homepage steht immerhin, dass es sich beim Stöffle um ein “naturtrübes, süffiges und mildgehopftes Kellerbier” handelt. Das haut schon eher hin.

Homburger Bräuscheuere StöffleAber ok., lassen wir die Farbe mal beiseite. Das Bier riecht und schmeckt maischig und malzig. Das kann man jetzt wiederum von einem Bier mit dieser Farbe erwarten. Botige Noten und Karamellaromen hat man auf der Zunge, ein volles Malzaroma. Sowas ist ein astreines Kellerbier. Allerdings fehlt mir irgendwo schon die erwähnte, feine Hopfennote. Mit der Beschreibung auf der Getränkekarte würde ich ein anderes Bier erwarten, als das, das ich dann tatsächlich bekommen habe. Gut, irgendwo im vollen Malzbouquet kann man eine Citrusnote ausmachen. Wie die Homepage sagt: mildgehopft!
Den Text in der Speisekarte würde ich gegen den von der Homepage austauschen. Schließlich soll ja keiner am Ende enttäuscht sein …

 

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