Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Kauzen Bräu/Ochsenfurt: Helles Landbier (Nr. 1338)

neulich ist estwas interessantes passiert. da hatte ich einen Anruf auf meinem Anrufbeantworter. Jaa, kommt, lasst die blöden Witze. Ich habe natürlich häufiger Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter. Ich kann ihn auch programmieren und abhören. So ist es nicht …
Nun bekomme ich in Sachen Bier tatsächlich häufiger “komische” Anrufe. Zum Beispiel, ob ich wisse, wo man dieses oder jenes Bier kaufen oder das Leergut wieder zurückgeben könne. Oder ob ich ein spezielles Bier, über das ich zuvor geschrieben hatte, denn brauen oder wenigstens verkaufen würde. Tja … und neulich hat die Mitarbeiterin einer regionalen Tageszeitung angerufen und gefragt, ob ich mich mit Bier in Unterfranken auskennen würde und ob ich ein paar Tipps für sie hätte. Natürlich habe ich Ahnung von Unterfrankens Brauereien. Zumindest kenne ich dank eigener Exkursionen und den Tipps von guten Bierfreunden die eine oder andere sehr probierenswerte Brauerei  in Unterfranken. Aber ich muss auch zugeben, dass es in Unterfranken noch komplette Brauereien gibt, die ich noch nicht probiert habe. Oder es Brauereien gibt, ederen Sortiment ich erst zum durch habe. das heißt, ich habe einen nicht so kleinen Überblick, aber noch keinen allumfassenden. Aber wer hat den schon …???

Kauzen Helles Landbier

Aber das mit dem umfassenden Überblick ist eh so eine Sache. Es gibt immer irgendwo noch eine Sorte, die einem fehlt. Und die es nicht in jedem Getränkemarkt gibt. Und für die ich dann in den Ort fahren muss, um sie mit Glück auch dann zu bekommen, wenn die Brauerei mal grade nicht auf hat. Aber was soll’s, das gehört dazu und ich habe das helle Landbier der Kauzen Bräu aus Ochsenfurt ja schlussendlich noch bekommen.

Kauzen Hell

Nun muss man für ein helles Lagerbier wirklich nicht nach Unterfranken fahren. Selbst für ein besonders gutes müsste man das nicht, da habe ich hier in Oberfranken genug um mich herum. tatsächlich ist das Kauzen Helles Landbier ein Helles wie viele andere auch. Es startet eher sehr mild, mit malzigem, leicht süßem Anfang. Dann machen sich deutlichere Getreidenoten breit, bevor es hintenraus an Herbe zulegt. Wer will, sollte mal einen recht tiefen Zug aus dem Bierkrug nehmen … ich fand, dass dann das Hopfenaroma stärker durchkommt. Aber ansonsten ein recht nett trinkbares unterfränkisches Helles. Und ich muss es ja wissen, schließlich bin ich ja jetzt ausgewiesener Unterfranken-Bierxperte. ;-)

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.