Der Führer durch die fränkische Bierwelt

Privatbrauerei Gessner/Sonneberg: Original Festbier (Nr. 1299)

Es gibt ja so Begriffe, um die kommt man nicht rum. Heute zum Beispiel taucht überall der Begriff “Fußballfest” auf. Wird es ein Fußballfest? Wie begeht ihr das Fußballfest? Alle freuen sich auf das Fußballfest. Fußballfest bis spät in die Nacht … Fußballfeste wohin man auch schaut.

Gessner Festbier

Was noch fehlt, wäre die Frage, welches Bier es zum Fußballfest denn sein solle. Natürlich ein Festbier, schließlich soll ein Sieg von Jogis Jungs aus einem normalen Montag einen Festtag machen. Ganz so, wie es die Brauerei Gessner in Sonneberg bei ihrem Original Festbier verspricht: “Ein Bier, das jeden Tag zum Festtag macht.” Na also, sag ich doch.

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Die 5,6 % sind für ein Festbier ganz in Ordnung. Wer sich heute bei praller Sonne aber mit dem Gessner Original Festbier beschäftigen möchte, sollte den Ball flach halten. Das kann schon ganz schön reinhauen. Die Farbe ist ein wenig dunkler, als man erwarten würde. So richtig hell ist es nicht, so richtig dunkel auch nicht. Auf der Homepage wird das Bier übrigens als “milderer Biertyp” beschrieben. Das stimmt schon so. Es ist malzig-getreidig. Aber so richtig “mild” ist es auch nicht, dafür kommt das Malz zusammen mitd em Hopfen nach hinten raus ein wenig trocken. Würzig ist es, ein wenig kantig auch. Da paaren sich Karamellnoten, die man bei einem Märzen erwarten darf, mit trockener Gerste. Nicht schlecht, aber es trifft meinen Gaumen nicht so ganz. Da mag ich es vielleicht noch ein wenig süßer, runder und eben “milder”. Allerdings ist es gerade deshalb recht eigenständig. Nicht nur wegen der Individualflaschen mit Relief!

Gessner

Und auch das muss man in einem Biertest honorieren.

Ach, und bevor sich jetzt einer fragt, in welchem Teil Frankens das thüringische Sonneberg liegt … Ich schreibe ja nicht nur über ober-, mittel- und unterfränkische Biere, sondern auch über jene, die aus dem fränkischen “Kulturkreis” kommen. Der lässt sich zwar nicht so leicht beschreiben wie die fränkischen Regierungsbezirke, aber wie heißt es so schön: Ein Franken soll es sein. ;-)

Quelle: http://www.franken-sind-keine-baiern.de/

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